Die Gimmicks im Porsche Panamera

panamera_christian_02Yps-Chefredakteur Christian Kallenberg durfte den neuen Porsche Panamera testen. Anschnallen für seinen Fahrbericht!

panamera_heck_920pxUm es gleich vorweg zu nehmen: Das beste Gimmick im neuen Porsche Panamera ist der „Sport Plus“-Modus. (Und der Wagen hat wirklich noch viele andere gute Gimmicks!) Wenn man das Glück hat, den Gran Turismo in dieser Einstellung über eine Rennstrecke steuern zu dürfen, vergisst man schnell, dass man in einer gediegenen Limousine sitzt. Der Panamera fährt sich dann wie ein zweisitziger Sportwagen. Erst die Freudenschreie von der Rückbank bei der raketenmäßigen Beschleunigung auf der Geraden erinnern an die Passagiere im Fond.

War ein Porsche in den 70er- und 80er-Jahren nur bedingt als Familienauto zu empfehlen – am ehesten noch der 928 mit seinem im Vergleich zum 911 etwas großzügigeren Platzangebot im Fond (siehe dazu auch Yps 1278) –, sind im Panamera vier Personen nicht nur schnell, sondern auch bequem unterwegs. Wer es dabei nicht ganz so zackig angehen lassen möchte, kann auch in den „Sport“- oder für den Stadtverkehr in den „Komfort“-Modus schalten.
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Vorteil bei moderaten Geschwindigkeiten: Man kann sich mehr mit dem so klar wie stilvoll gestaltetem Innenraum beschäftigen, der ein weiteres, wichtiges Gimmick enthält: die Mittelkonsole mit dem Porsche Communication Management und „Porsche Connect“, über das sich verschiedene Smartphone-Apps steuern lassen.

In der Basisversion gibt es den günstigsten Panamera für knapp 90.000 Euro. Erhöhen lässt sich der Preis für einen Panamera leicht, so kostet der Porsche Panamera Turbo Executive mindestens 166.458 Euro. Für dieses Geld bekommt man aber nicht nur ein vorzügliches Fahrzeug, sondern tut was für die eigene Work-Drive-Balance. Ein perfektes Fahrzeug für all jene, die eigentlich schon erwachsen sind. Eigentlich.